Was ist das Besondere an Ihrem «Apartimentum», das sich hinter einer schmucken Gründerzeitfassade in Hamburg verbirgt?

Bisher gab es vier Wohnkategorien: Eigenheime, Mietwohnungen, Boardinghouses mit mehr Flexibilität und Hotels. Ich habe die fünfte Kategorie erfunden: Wohnungen mit «Instant Comfort». Ich vermiete keine Quadratmeter Wohnfläche, sondern Kubikmeter Lebensqualität mit einer Flatrate für alles.

Was bedeutet das konkret?

Ich vermiete keine Quadratmeter Wohnfläche, sondern Kubikmeter Lebensqualität mit einer Flatrate für alles

Unser Haus bietet 45 teilmöblierte Wohnungen mit jedem erdenklichen technischen Komfort – von der intelligenten Tür über eine Badewanne, die man von unterwegs einlassen kann, bis zum intelligenten Heizungs- oder Lichtkonzept. Dabei habe ich mich komplett von proprietären BUS-Systemen verabschiedet und setze auf softwarebasierte IP-Systeme. Alle Geräte werden über Apps gesteuert, die sich selbst updaten.

Welche Klientel wollen Sie ansprechen?

Vor allem Expatriates, also Fach- und Führungskräfte aus aller Welt, die nur für eine begrenzte Zeit zwischen sechs Monaten und vier Jahren in der Stadt bleiben. Der Kampf um die besten Köpfe beginnt bei solchen Wohnangeboten – gerade in Metropolen mit hoher Fluktuation wie Hamburg, Berlin, Zürich oder Genf.

Wie könnte sich Ihr Konzept weiterentwickeln?

In Zukunft möchte ich Häuser realisieren, die beispielsweise mit transparenten Solarfolien Energie erzeugen oder deren Fassaden den Feinstaub in der Luft reduzieren. Aber jetzt freue ich mich erst mal auf die Eröffnung des «Apartimentums» im Februar.