Was bedeutet für Sie gutes Wohnen?

Gutes Wohnen muss sich nicht unbedingt auf eine gute Lage oder ein gutes Umfeld beziehen. Wichtig ist, dass man sich wohl fühlt und gerne nach Hause kommt. Wir haben ja auch nicht immer in Penthousewohnungen oder Villen gewohnt. Auch in unserem ersten gemeinsamen Appartement in Köln haben wir uns wohl gefühlt. Es muss gemütlich, sauber und ordentlich sein. Solange wir uns haben, fühlen wir uns wohl.

Was glauben Sie, inwieweit ein schönes Leben und ein schöner Wohnraum in Zusammenhang stehen?

Das würde ja bedeuten, ohne einen schönen Wohnraum hätte man auch kein schönes Leben. Ein schönes Leben hängt mehr von den Menschen ab, mit denen man zusammenlebt. Man kann noch so schön wohnen, ohne die Lieben ist es dann trotzdem nur halb so lebenswert.

Wie sieht ein schöner Wohnraum für Sie aus?

Man sollte sich immer an das Flair des Landes und der Umgebung anpassen. Unsere Villa in St. Tropez ist beispielsweise ganz anders eingerichtet als unser Häuschen in Valberg. Im Süden setzt man auf Elemente aus Naturstein, wohingegen in den Alpen natürlich überwiegend mit Holz gearbeitet wird. Das macht das Wohngefühl aus, denn man selbst ist in einer anderen Stimmung, wenn man im Süden oder in den Bergen unterwegs ist.

Welcher ist Ihr Lieblingswohnraum und was schätzen Sie an diesem?

Wir halten uns am liebsten im Wohnzimmer oder auf der Terrasse auf. Das Wohnzimmer ist immer der Mittelpunkt, an dem sich die ganze Familie trifft. Ich glaube, das ist bei allen Familien so. Da sollte man sich viel Mühe geben und eine Wohlfühloase schaffen. Das Herzstück ist dann die gemütliche Couch. In Monaco und St. Tropez verbringen wir viel Zeit auf der Dachterrasse oder im Garten. In der Villa Geissini sitzen wir zum Beispiel sehr gerne mit Freunden draussen und grillen.

Haben Sie ein Lieblingsstück in der Wohnung?

Ja, ein paar antike Schränke. Die habe ich schon sehr lange und von denen würde ich mich niemals trennen. Da hängt mein Herz dran. Das Gute ist, einzelne Antiquitäten passen überall rein und sind immer im Trend. Und dann gibt es in Valberg die Gondel auf der Terrasse, in der ich sehr gerne sitze. So ein paar ausgefallene Möbelstücke machen viel her und sind vor allem sehr individuell.

Zwischendurch leben Sie auf Ihrer Yacht. Wie wichtig ist Ihnen die Atmosphäre dort?

Man lebt auf dem Wasser, das ist ein ganz besonderes Gefühl. Wir haben das Interieur der Yacht einmal von Kopf bis Fuss umgestaltet. Von neuen Decken, neuer Küche bis zur Umgestaltung der Clubgarnitur haben wir nichts ausgelassen. Uns ist es wichtig, dass wir uns wohl fühlen, wenn wir viel Zeit irgendwo verbringen, und deswegen haben wir es uns auch dort gemütlich gemacht. Geissisch eben!

Wie lange sind Sie schon im Immobilienbusiness und was schätzen die Klienten an Ihrer Arbeit?

Wir sind schon seit 16 Jahren in diesem Business aktiv und gestalten die Immobilien nach unserem Geschmack und die Klienten, denen es so gefällt, entscheiden sich zum Kauf.

Wie wichtig ist Ihnen ein schöner Garten?

Sehr wichtig. Aber wenn man einen Garten hat, dann muss man ihn auch pflegen! Es gibt fast nichts Schlimmeres als einen verwahrlosten Garten. Robert liebt seinen Garten. Er übernimmt die Gestaltung und das Gartendesign selbst. Da lässt er sich auch von keinem reinreden. Er ist eben der Palmenminister. Wir haben überall Palmen ausser in Valberg, dort würden sie nämlich nicht lange überleben.