Jahr für Jahr ereignen sich in der Schweiz 20.000 Haus- und Wohnungsbrände. Dreissig bis vierzig Menschen sterben, zweihundert ziehen sich schwere Verletzungen zu. Wie schützt man sich gegen Feuer und die bösen Folgen im Haushalt? Drei Hilfen sind: Löschdecke, Rauchmelder und Kohlenmonoxidmelder.

Zuverlässig löschen
Eine Löschdecke ermöglicht das Ersticken von kleineren Brandherden, etwa in der Küche oder bei Freizeitaktivitäten wie Campen oder Grillen. Qualitativ hochwertige Decken zeichnen sich durch Hitzebeständigkeit und eine spezielle Imprägnierung aus. Sie wirken in zweifacher Hinsicht durch chemisch-katalytische Einwirkung: Diese erstickt die Sauerstoffzufuhr und verhindert die Entwicklung giftiger Dämpfe. Die Decke löscht damit zuverlässig öl- und Fettbrände und kann auch zum Löschen von durch Kerzen entstandenen Kleinbränden verwendet werden.
Wichtig ist, dass die Löschdecke an einem zentralen und gut zugänglichen Ort aufbewahrt wird. So kann sie innert gerade mal vier Sekunden ausgefaltet und über die Brandquelle gelegt werden.

Automatische Aktivierung
Auch Rauchmelder können Leben retten. Sie müssen dazu bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Dazu zählen unter anderem ein besonders hoher Schutz der Bauteile vor Korrosion, ein erhöhter Schutz der Messkammer sowie eine maximale elektromagnetische Verträglichkeit. über einen Mikroprozessor gesteuerte Rauchmelder sind nicht nur robust, sondern auch kompakt und dezent im Design.
Durch die Arretierung des Melders auf dem Montagesockel aktiviert sich der Melder automatisch. Mit der Multifunktionstaste kann die Funktionsbereitschaft des Melders regelmässig überprüft und bei einem ungewollten Alarm abgestellt werden. Zudem kann der Sensor für eine bestimmte Zeit, etwa beim Kochen, weniger empfindlich eingestellt werden.

Lautes Alarmsignal
Bewährt haben sich auch Kohlenmonoxidmelder. Die Gefahr einer CO-Vergiftung besteht in Haushalten, in denen Geräte mit Holz, Kohle, Heizöl oder Gas betrieben werden. Ist zum Beispiel eine Heizanlage defekt oder ein Rauchabzug blockiert, kann bei schwach belüfteten Räumen CO in die Raumluft gelangen. Dann wird es lebensgefährlich. Besonders heimtückisch ist, dass man das gefährliche Gas nicht sehen, riechen oder schmecken kann.
CO-Melder warnen mit einem lauten Alarmsignal bei Austritt von Kohlenmonoxid. Die Alarmierung erfolgt dabei in zeitlicher Abhängigkeit zur gemessenen CO-Konzentration in der Raumluft. Das bedeutet eine rechtzeitige Warnung vor CO-Konzentrationen, die schon in kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen können.
 

Christian Lanz
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