Am geläufigsten ist uns Wellness im Zusammenhang mit Wochenenden, während denen wir uns massieren lassen, in die Sauna gehen und uns – ­tendenziell passiv – entspannen. Wellness wird deshalb unmittelbar mit Urlaub in Verbindung gebracht. Das muss heute aber nicht mehr sein. Immer mehr Unternehmen spezialisieren sich auf Einrichtungen für den Wohnbereich und machen das Zuhause zur privaten Wellness-Oase. Schon wenig Platz genügt, beispielsweise im alten und leeren Kinderzimmer oder im umgebauten Badezimmer.

Sauna, Dampfbad und Erlebnisdusche
Früher waren sie bereits im Keller ein Luxus. Heute sind Saunen Designobjekte. Sie beeindrucken durch moderne Formen und Aussenfassaden, begleiten das Schwitzerlebnis mit Lichtstimmungen oder Musik, können individuell an räumliche Gegebenheiten angepasst werden und finden deshalb ihren Weg direkt in den Wohnbereich. Eine private Sauna lässt sich mit einem Dampfbad oder einer Dampfdusche ergänzen. Ob Schwitzen, Erlebnisduschen, Dampfbaden oder einfach nur Entspannen: Der Markt bietet innovative Produkte für alle Bedürfnisse - auch massgefertigte. Wenn Saunen oder Dampfbäder eingebaut werden, gilt es aber auf Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Wohnraum zu achten und eine gute Belüftung sicherzustellen. Dazu lohnt sich der Rat eines Profis.

Floating und Whirlpools
Für das eigene Badezimmer gibt es auch Whirlpools in vielen Ausführungen und Preisklassen. Warmes Wasser oder Luft sprudeln aus etlichen kleinen Düsen und massieren die Muskeln. Für eine körperliche und mentale Tiefenentspannung setzen einige auf Floating. Für diese noch eher weniger verbreitete Entspannungsmethode legen sie sich in einen Tank – dunkel und schalldicht – und treiben in konzentriertem Salzwasser und gefühlter Schwerelosigkeit. Floating wird nicht nur in der Sport- und Schmerzmedizin erforscht und rund um Stress, Burnout oder Suchtentzug bereits angewendet, die Tanks gibt es auch für Zuhause.