Facts

  • Energiesparlampen sind heute weniger gefragt, im Aufwind sind die Halogenglühlampen besonders, seit es neue, energieeffizientere Versionen im Angebot gibt.
  • Im Focus des Interesses stehen Leuchtdiodenlampen. Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus, sind schadstofffrei und in beinahe allen Varianten erhältlich.
  • In Zukunft werden aber auch vermehrt Leuchten mit integrierten LED angeboten werden. Elegant, filigran und effizient wird die Revolution in der Lichtwelt daherkommen.

Wie findet man die richtige Raumbeleuchtung?
Die Antwort ist relativ simpel – man sollte sich die Frage stellen, welche Art der Tätigkeit im jeweiligen Raum ausgeführt wird. Dies gilt sowohl für den privaten wie auch für den öffentlichen Bereich. Besonders wenn gefährliche Arbeiten im Raum ausgeführt werden, sollte der Beleuchtung eine hohe Bedeutung beigemessen werden. So muss ein besonders gutes Licht an den Ort, wo etwa mit scharfen Messern hantiert wird. Gleiches gilt für steile Treppen.

Worauf muss bei der richtigen Beleuchtung besonders geachtet werden?
Dazu gibt es drei Punkte, die bedacht werden müssen: Erstens die Lichtmenge, zweitens die Farbwiedergabe und drittens die Reflektionen. Lichtmenge bedeutet, wie viel Licht man am jeweiligen Ort benötigt. Dies hängt wiederum stark von der Tätigkeit, den individuellen Bedürfnissen und dem Alter ab. Mit zunehmendem Alter erhöht sich der Lichtbedarf markant. So braucht ein 60-jähriger bereits doppelt so viel Licht wie ein 20-jähriger für die gleiche Sehaufgabe.

Der Farbwiedergabe kommt ebenfalls eine grosse Bedeutung zu. Weshalb?
Die Farbwiedergabe dient der Farberkennung. Weisses Licht ist aus allen Farben des Regenbogens zusammengesetzt. Nur wenn alle Farben richtig vorhanden sind, können wir mit unserem Auge auch die Farben der betrachteten Gegenstände richtig erkennen. Das natürliche Sonnenlicht ist ein solches perfektes Licht, leider trifft das aber nicht auf alle elektrischen Lichtquellen zu. Die Farbwiedergabe wird auch als Lichtqualität bezeichnet und trägt somit dazu bei, wie etwa Nahrungsmittel auf uns wirken. Ein Licht mit hohem Rotanteil lässt zum Beispiel Fleisch viel intensiver aussehen, Licht mit reduziertem Farbanteil hingegen lässt vieles fader wirken. Reflektionen kennen wir alle vom PC oder Fernseher – man sieht nichts, wenn sich die Lichtquelle im Glas spiegelt. In gewissen Bereichen werden Reflektionen jedoch bewusst gesucht – etwa am Esstisch, wenn die hübschen Lichtpünktchen in den Kristallgläsern den Raum besonders edel erscheinen lassen.

Welches Licht eignet sich für die verschiedenen Wohnräume am besten?
Das Wohnzimmer ist wohl etwas vom schwierigsten, weil man hier sehr viele verschiedene Dinge macht. Deshalb sollte die Wohnzimmerbeleuchtung sehr variabel sein. Dies erreicht man am besten mit einem Dimmer, mit dem sich das Licht unterschiedlich regulieren lässt. Daneben empfiehlt sich eine Grundbeleuchtung plus Zusatzbeleuchtungen, mit denen man Akzente setzt. Die Küche wiederum ist ein gefährlicher Raum, für den man sicherstellen muss, dass die Arbeitsfläche schattenfrei beleuchtet ist. Beim Licht über dem Esstisch sollte unbedingt auf die Farbwiedergabe geachtet werden. Das Schlafzimmer braucht, neben einer Leselampe, eine besondere Lösung für den Kleiderschrank. Im Badezimmer muss unbedingt auf die gute Lichtqualität geachtet werden. Sonst sieht das Schminkresultat schrecklich aus. Im Homeoffice wiederum ist eine gute blendfreie Lichtquelle gefragt. Aufgepasst bei schlecht beleuchteten Treppen – diese stellen eine Gefahr dar! Das Treppenlicht sollte so installiert sein, dass es Schatten wirft also am besten an der Seitenwand anbringen.