Die Philosophien gehen diametral auseinander. Während die einen in ihrem Garten möglichst «Zurück zur Natur» praktizieren und dem Wachstum der Pflanzen ihren freien Lauf belassen, erfreuen sich die anderen am neu verlegten Granitbelag und den streng geschnittenen Sichtschutzhecken.

Designgarten

Manche Leute mögen es strukturiert, im Leben, im Beruf und erst recht im eigenen Garten. Das Haus hat scharfe Ecken und Kanten und diese Linienführung setzt sich auch im Aussenbereich mit einem rechteckigen Pool fort. Kommen dann noch eckige Steinplatten, Sichtschutzelemente und Terrassen mit trendigen Lounges dazu, wird die Umgebung schnell zum Designgarten. Dieser Eindruck lässt sich mit fernöstlichen Gewächsen, einer LED-Beleuchtung mit jahreszeitabhängiger Farbwahl und kubischen Skulpturen noch beliebig steigern.

Naturgarten

Für viele Gartenfreunde ist ein naturbelassener Garten der absolute Traum. Einfach sehen, was so spriesst, und dem Wachstum möglichst wenig Grenzen setzen. Dazu gehört dann auch ein Naturteich, ein Insektenhotel und möglichst viel Grün. Je naturnaher, umso mehr eignet er sich als Schmetterlingsgarten. Besonders ideal sind Gärten, die mehrere Bereiche haben. Das kann zum Beispiel eine Magerwiese sein oder eine Unkrautecke. Der Anblick der zahlreichen tanzenden Schmetterlinge wird jeden Kritiker dieser Gartenform eines Besseren belehren.