Wo Pflanzen und Objekte durch eine Beleuchtung am besten zur Geltung kommen, können Sie im Dunkeln zunächst mit einer Taschenlampe erkunden. Dabei fallen vielleicht auch solche Pflanzen oder Objekte auf, die am Tag eher unscheinbar sind.

Lichtshow und Farbenspiel

Prädestiniert für eine eigene Lichtshow im Garten ist Wasser. Teiche und Springbrunnen laden zum Austoben mit Licht und Farben ein. Mit Filterscheiben erziehlt man verblüffende Farbeffekte. Wer in einer lauen Sommernacht gerne noch spät abends im Garten sitzt, sollte an der Sitzecke an eine blendfreie Beleuchtung denken. Unterschiedliche Helligkeit und verschiedene Farben setzen der Fantasie keine Grenzen. Rotes Licht verstärkt so die Laubfarbe von Blutbuchen, weisses Licht setzt Pampagras in Szene. Zur eigenen Sicherheit sollten auf jeden Fall Zuwege, Eingangsbereich und die Hausnummer im Dunkeln beleuchtet sein. Manche Lampen lassen sich auch mit Alarmanlagen koppeln. Es gibt im Fachmarkt eine grosse Auswahl an Leuchtkörpern für den Aussenbereich. Am schnellsten geht es mit kabellosen Solarleuchten, die man einfach in die Erde steckt. Sie müssen nicht fest eingebaut und können nach Bedarf jederzeit umgesteckt werden. Die Leuchten tanken tagsüber Sonnenenergie auf und spenden ab der Dämmerung zartes Licht. Energiesparende Halogen- und LED-Lampen mit Niedervolttechnik eignen sich gut für den Aussenund Gartenbereich. Grundsätzlich sollte die Verlegung von Stromkabeln im Aussenbereich durch einen Fachmann erfolgen und nur eine spezielle Aussenbeleuchtung angeschlossen werden. Die Stromanlagen müssen vor dem Eindringen von Staub, Erde und Feuchtigkeit geschützt sein. Lampen strahlen stets Wärme ab und sollten daher immer im nötigen Abstand zu Pflanzen angebracht werden.