Wenn verschiedene Systeme und Geräte selbstständig miteinander kommunizieren, sich steuern und optimieren, bedeutet das die nächste Stufe der Automation oder besser gesagt die Industrie 4.0.

Bisher war jedes Gerät, das Informationen liefert (Input) an einen PC oder ein Laptop angeschlossen. Ebenso das Gerät, welches die Informationen druckt, verarbeitet oder weiterleitet (Output). Weil diese Einzeltechnologien heute die Schwelle zur Massenmarkttauglichkeit überschritten haben, wird sich das Internet of Things (IoT) in den nächsten Jahren explosionsartig ausbreiten.

Enormes Wachstum vorausgesagt

Bis 2020, rechnen Fachleute, sollen weltweit über 50 Milliarden Gegenstände, Maschinen und Geräte mit dem Internet verbunden sein. Die Verbindung läuft nicht mehr über LAN oder WLAN, sondern via Cloud und das entsprechende operating system. Dieses enorme Wachstum wird deutliche Preissenkungen zur Folge haben und dadurch zusätzliche Einsatzfelder eröffnen.

Moderne Cloud-Technologien ermöglichen ein zentrales Management von beliebig verteilten Systemen. Zu den wichtigsten Anwendungen des Internet of Things gehören die Fernüberwachung und -steuerung von Gebäuden, Maschinen und Anlagen. Die Entwicklungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet sind beinahe unerschöpflich.