Denn wer eine Wohnung mietet, darf auch nach eigenen Vorstellungen sein Leben darin führen – allerdings nicht ohne Einschränkung. Denn Mieter sind gesetzlich dazu verpflichtet, rücksichtsvoll mit dem Mietobjekt sowie den Nachbarn umzugehen. Was das genau bedeutet, steht oft im Mietvertrag oder in der Hausordnung. Verbote und Einschränkungen in einer Hausordnung sind allerdings nur verbindlich, wenn sie einen sachlichen Grund haben und verhältnismässig sind.
So ist beispielsweise das Musizieren in der Wohnung maximal zwei bis drei Stunden täglich erlaubt, sofern dies ausserhalb der Nachtruhe passiert.

Bei Problemen Gespräch suchen

Zwischen 22 Uhr und 7 Uhr morgens gilt auf kantonaler und Gemeindeebene Nachtruhe. Dies bedeutet, dass alle Betätigungen, die die Ruhezeit stören könnten, verboten sind.
Das Rauchen in der Mietwohnung kann nicht verboten werden. Nimmt der Mietgegenstand dadurch jedoch einen Schaden (zum Beispiel vergilbte Wände), haftet der Mieter.Der Vermieter hat keinen Zutritt zur Wohnung. Ausser er will diese zum Beispiel neu vermieten. Doch dann muss er sich rechtzeitig (etwa 24 bis 48 Stunden vorher) ankündigen.Verursachen die Nachbarn zu viel Lärm, sollte man mit diesen das Gespräch suchen, bevor man sich beim Vermieter beschwert.