Die verschiedenen Küchengerätehersteller produzieren ihre Geräte nach klaren Kriterien; dabei soll ein harmonisches Erscheinungsbild entstehen. Sie sollen beim Einbau in die Küche ein klares Zeichen setzen. Der allgemeine Trend geht heute zu mehr Leichtigkeit, klaren Linien und viel Glas. Wichtig für eine flexible Küchenplanung sind einheitliche Fronten. Der Vorteil liegt auf der Hand. Egal, ob der Backofen mit Mikrowelle und Wärmeschublade kombiniert wird oder mit dem Dampfgarer und dem Einbau-Kaffeevollautomat und egal ob diese übereinander oder nebeneinander angeordnet sind: Es passt immer alles millimetergenau zusammen. In der horizontalen Anordnung ergibt sich so ein absolut makelloses Panorama.

Neue Materialien kommen vermehrt zum Einsatz

Auch bei den verwendeten Materialien gibt es einen neuen Trend: Edelstahl verliert klar an Dominanz. Stattdessen kommen verstärkt Werkstoffe zum Einsatz, die aus dem Wohnbereich stammen. Dazu gehört etwa farbiges Glas, aber auch Chrom und gebürstete Metalloberflächen in Original-Farben. So profitiert der Benutzer heute bei den bekannten Geräteherstellern von einem hybriden Bedienungssystem, also griffigen Drehwählern und einem Volltouch-TFT-Display kombiniert. Dazu kommen Teleskopauszüge, die dank Nano-Beschichtung und Keramiklaufwerk erstmals pyrolysefähig sind. Das heisst, sie müssen vor der Selbstreinigung nicht mehr mühsam entfernt werden, alles bleibt im Ofen und wird trotzdem sauber.