Zukunft Smart Living

Siri, Alexa, Cortana und wie sie alle heissen, bestimmen unseren Alltag und übernehmen die Kontrolle über unser Heim! So, liebe Leserin, lieber Leser, lassen es einige Videos vermuten, die gegenwärtig kursieren. Ist das unsere Zukunft, ist das Smart Living?

Derartige Systeme werden wir wohl kaum akzeptieren. Eine intelligente Wohnung, ein Smart Home, soll uns unterstützen und helfen. Bereits heute sorgen intelligente Heizungen für ein wohliges Klima und sind trotzdem sparsam. Sie wissen, wann wir anwesend sind oder wann wir in den Ferien weilen.

Anpassungs- und lernfähig

Zunehmend werden Smart Homes wahrnehmungs- und lernfähig. Sie erkennen, wann wir normalerweise die Wäsche waschen oder uns einen Kaffee zubereiten. Sie passen sich mit der Zeit unseren Gewohnheiten an, kennen das zukünftige Wetter und steuern dementsprechend Heizung, Storen oder Licht. Oder auch, wann eine Abwaschmaschine laufen soll. Das alles sichert uns nicht nur den gewünschten Komfort, sondern hilft uns auch, die Herausforderungen der zukünftigen Stromversorgung zu meistern.

Ein Haus ist dann wirklich intelligent, wenn es wie ein Butler funktioniert

Ausserdem stellt das Smart Home fest, wenn wir von unseren Gewohnheiten abweichen. Das passiert, wenn wir stürzen oder krank werden. Aber auch bei beginnender Demenz. Gerade alleinstehenden, älteren Menschen bietet das Smart Home die Möglichkeit, länger selbstständig und sicher in der gewohnten Umgebung bleiben zu können. Das Smart Home benachrichtigt Angehörige bei Unregelmässigkeiten.

Ein Haus ist dann wirklich intelligent, wenn es wie ein Butler funktioniert: Es kennt unsere Wünsche, sichert uns den Komfort, sorgt für Sicherheit und bleibt dezent im Hintergrund ohne unerwünschte Aktivitäten zu entwickeln. Einen solchen Butler werden wir akzeptieren – alles andere wohl kaum. Und darum denke ich, wird das eingangs erwähnte Schreckensszenario nicht eintreten.