Das «Internet of Things (Das Internet der Dinge)» ist zum Synonym für die Verbindung der realen und der virtuellen Welt geworden – auch «cyber-physisches System» genannt. Damit lassen sich die realen Gegenstände und Prozesse virtuell abbilden und um virtuelle Informationen und Services anreichern.

Die digitale Transformation ist immer auch eine Transformation des Denkens

Das Internet of Things ist eine Technologie mit sehr grossem Potenzial, die sich sehr schnell entwickelt und Einzug in unseren Alltag hält.

Heute werden immer mehr Objekte, Geräte und Maschinen mit Internetfunktionalität ausgestattet, was dazu führt, dass bis im Jahr 2025 über 50 Milliarden Geräte und Maschinen vernetzt sein werden.

Diese Tatsache bringt ganz neue Dimensionen von Möglichkeiten, welche schon heute und in den kommenden Jahren die gesamte Geschäftswelt erheblich beeinflussen und verändern werden.

Die exponentielle Zunahme von Sensoren in alltäglichen Gegenständen, Geräten und Maschinen, die Verfügbarkeit kostengünstiger Massenspeicher sowie die Nutzung leistungsfähiger Prozessoren und Netzwerke beschleunigen diese Entwicklung zusätzlich.

Internet of Things in der Industrie 4.0

«Industrie 4.0» wurde 2012 durch die gleichnamige deutsche Zukunftsinitiative geprägt – ein Konzept, das aufzeigt, wie der Transformationsprozess in Wertschöpfungsketten hin zur Digitalisierung und Vernetzung vorangetrieben werden kann.

Gemäss einer Studie von McKinsey (2015) liegt das aktuell grösste Potenzial in Geschäfts-Anwendungen für die Industrie. «Industrie 4.0» hält ein hohes Potenzial, die Produktivität in der Produktion und in der Supply Chain deutlich zu steigern.

Aktuelle Produktions- und Geschäfts-Prozesse werden neu mit zahlreichen intelligenten «Dingen» (Geräten etc.) erweitert und miteinander vernetzt. Diese Kombination von unternehmensübergreifender Produktionslogistik, Mensch-Maschine- und Maschine-Maschine-Interaktion führt zu intelligenten Produktionsprozessen, die sich selbst kontrollieren und regulieren.

Vorteile sind hier eine weitergehende Optimierung von Produktionsprozessen und eine Vermeidung von Schäden und Ausfällen durch rechtzeitiges Erkennen von Problemen und Risiken. Aktuelle Projekte zeigen, dass schon mit den heute verfügbaren Mitteln vieles umsetzbar ist.

Die Technik für die Vernetzung von Geräten, Maschinen, Produkten, Lieferketten, Lieferanten und Kunden ist vorhanden, Schwierigkeiten bereitet vielen Unternehmen, die Prozesse zu gestalten, weil neue Abläufe häufig Abteilungs- und Unternehmensgrenzen überschreiten.

Die digitale Transformation ist immer auch eine Transformation des Denkens. Industrie 4.0 ist ein strategischer Weg, den das Management einschlagen muss.

Die Initiative «Industrie 2025»

Der Begriff Industrie 4.0 bezeichnet das Konzept, welches die Transformation der Industrie hin zur Digitalisierung und Vernetzung der Wertschöpfungsnetzwerke ermöglicht. Der Name «Industrie 2025» bezeichnet die Schweizer Initiative. Unter diesem Namen wollen wir die Vision von Industrie 4.0 und verbundenen Konzepten im Werkplatz Schweiz einführen und verankern.

Als oberstes Ziel gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen und des Werkplatzes Schweiz zu sichern und auszubauen. Konkret informieren, sensibilisieren, vernetzen und fördern wir die betroffenen Akteure über das Thema Industrie 4.0.

Um diese Ziele zu erreichen, bieten wir verschiedene Fachtagungen, Seminare, Workshops, Arbeitsgruppen, Newsletter an – um nur ein paar Angebote zu nennen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.industrie2025.ch