Was in den Städten Frankreichs oder Englands schon seit Jahren möglich ist, erobert zur Zeit die Schweiz – das Bikesharing. Am bekanntesten ist Bikesharing in Paris und dort nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken. An über 1800 Verleihstationen stehen den Kunden über 20000 Velos zur Selbstausleihe zur Verfügung.

Entwicklung in der Schweiz
Das Bikesharing erobert die Schweiz von Westen her. Im Jahr 2009 wurde in Lausanne das erste Selbstverleihsystem aufgebaut. Aber auch in der Deutschschweiz fasst das System Fuss, im Kanton Zürich mit einer ersten Station in Winterthur. Heute stehen schweizweit über 100 Stationen mit mehr als 1000 Velos und E-Bikes zur Ausleihe bereit.

E-Bikes
Da viele Städte in der Schweiz, bedingt durch die topografische Lage, grössere Höhendifferenzen aufweisen, kommen dort bequeme E-Bikes zum Einsatz. Diese sind auch bei Geschäftsleuten beliebt, können Sie doch so bequem zu ihrer Besprechung fahren.

Unkomplizierte Handhabung
Die Nutzung des Bikesharing-Systems ist einfach. Die Kunden registrieren sich auf der Homepage des Anbieters und erhalten gegen eine Jahresgebühr eine Kundenkarte. Mit dieser können sie nun an den Stationen Velos oder E-Bikes ausleihen. Die Karte wird einfach an das Lesegerät gehalten, das gewünschte Bike ausgewählt, und schon kann die Fahrt losgehen. Das Bike wird später an einer beliebigen Station im gleichen Netz retourniert. Das System ist rund um die Uhr verfügbar. Die Preise werden auf Stundenbasis berechnet und sind günstig. Die Kunden können ihre Nutzungen jederzeit im Internet einsehen. Aber auch Nichtabonnenten – zum Beispiel Touristen – können Bikesharing nutzen. In der Regel können Kundenkarten an einer nahe gelegenen Verkaufsstelle wie dem Tourist-Office bezogen werden.

Ergänzung des Mobilitätsangebotes
Das Bikesharing erschliesst die letzte Meile im öffentlichen Verkehr. Es ist idealerweise in das ÖV-Angebot integriert und erlaubt schweizweit die Ausleihe von Bikes mit einer einzigen Karte.