Rund ein Drittel des Energieverbrauchs in der Schweiz betrifft Gebäude. Deshalb sind die Gebäudetechnik und Gebäudesanierungen sehr wichtige Themen. «Es gibt hier ein riesiges Einsparpotenzial», sagt Prof. Dr. Carsten Wemhöner. Die Studierenden können ab dem fünften Semester Vertiefungsmodule belegen. Ein solches ist die Gebäudetechnik. «Die Verbindung von regenerativen Energien und Gebäuden bietet viele Möglichkeiten», sagt Wemhöner.

Vertiefungsmodul Gebäudetechnik

Das Vertiefungsmodul Gebäudetechnik bietet verschiedene Schnittstellen zu anderen Modulen, unter anderem zur Solarthermie, zur elektrischen Solartechnik, zur Biomasse, zu Wärmepumpen oder zur Geothermie. «Im Modul Gebäudetechnik wird einerseits die bauphysikalische Seite mit der Energiebilanz der Gebäudehülle betrachtet, andererseits gilt es aber auch, die Gebäudetechnik für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Klimatisierung sowie Systeme zur Speicherung, Verteilung und Übergabe zu optimieren. Das Modul gibt einen guten Überblick über die Planung und das gesamte Themengebiet», sagt Wemhöner.

Gute Perspektiven

Die Studierenden sind häufig BMS-Absolventen und -Absolventinnen mit technischer Ausbildung oder aus Gebäudetechnik-Berufen. Einige beginnen ihr Studium aber auch direkt nach der Matur. Sie finden später Stellen in produzierenden Unternehmen, in der Produktentwicklung, in der Planung und in der Konzeption von Anlagen. «Es gibt derzeit grosses Potenzial und viele Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt, weil uns diese Themen je länger je mehr beschäftigen werden», sagt Wemhöner. «Gerade rund um die Gebäudetechnik hört man oft, dass es auf die Nachfrage der Wirtschaft noch zu wenig Bewerber gebe.»