Mittlerweile leben wir in einer smarten Welt, in der uns intelligente Geräte im Alltag aktiv unterstützen sollen. Egal ob zu Hause, im Auto oder am Flughafen, die technologischen Fortschritte schreiten nicht nur immer schneller voran, sondern vereinfachen auch unser Leben hin zu einer ökologisch nachhaltigeren Welt.

Der richtige Einsatz der intelligenten Technik kann sich deshalb nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell lohnen

Fakt ist: In fast jedem Schweizer Haushalt befinden sich viele Energiefresser wie veraltete Gefrier- und Kühlschränke, Waschmaschinen, Wäschetrockner oder Heizsysteme.

Der richtige Einsatz der intelligenten Technik kann sich deshalb nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell lohnen. Die Idee des Smart House erinnert zwar in manchen Anwendungen an Science-Fiction-Filme, doch die einstige Vision des mitdenkenden Eigenheims wird dank neuer Innovationen zur einer Realität, die sich in den nächsten Jahren jeder leisten kann.

Denn viele Anbieter im Bereich Smart Home sind heute mit Angeboten auf dem Markt, die dem normalen Nutzer einen Einstieg in die neue Technologie vereinfachen.

Unter diese Angebotspalette fallen zum Beispiel ein Gateway, Sensoren wie Fensterkontakte oder Bewegungsmelder, Aktoren, intelligente Schalter und virtuelle Cockpits, welche bei Bedarf über das Internet erreichbar sind. Und diese Produkte reichen bereits, um grundlegende Funktionen wie etwa die Heizungs- oder Lichtsteuerung einzurichten.

Die Preise für das Smart House sind mittlerweile überschaubar und zumindest der Einstieg in die Welt der intelligenten Geräte ist sehr gut kalkulierbar. Teuer wird es erst bei bestimmten kabelgebundenen Systemen, die auf die Verbindung per Funk verzichten, da sie fest im Gebäude verbaut werden.

Abhängig vom Anbieter kostet ein Einsteigerpaket auf der Basis von Funktechnologien einige hundert Franken und eignet sich aufgrund dieser Preislage auch für Mietwohnungen. Mögliche Zusatzkosten können dann entstehen, wenn der Nutzer sein Einsteigerpaket erweitert oder auf seine individuellen Bedürfnisse anpassen möchte.

Sind im Paket beispielsweise ein Satz Fensterkontakte enthalten, aber die Heizkörper sollen während des Lüftens in mehr als einem Zimmer gedrosselt werden, müssen die Zusatzkomponenten extra bestellt werden. Die Preise der Einzelteile, wie zum Beispiel eines Fensterkontakts oder eines Gateways, variieren, diese können aber in der Regel separat erworben werden. Überdies beinhaltet das Sortiment im Bereich Smart Living oft zusätzlich auch eine Weboberfläche oder eine App.  

Abhängig von den erworbenen Funktionen, rentiert sich auch die Investition in das Smart Home. Die Anbieter selbst gehen von Energieeinsparungen zwischen 20 bis 30 Prozent aus. Ein zentraler Ansatzpunkt ist hierbei die kontinuierliche Optimierung der Heizung, die in den Schweizer Haushalten auch einen Grossteil des häuslichen Energieverbrauchs ausmacht.

Schon einfache Energiesparmassnahmen würden hier zu einer Reduktion des Verbrauchs führen, wie etwa das Drosseln von Heizkörpern oder die Energieeffizienz durch die effektive Nutzung automatischer Rolllädensensoren. Zudem bietet die intelligente Lichtelektronik oder die Steuerung des Stand-by-Modus der elektronischen Geräte im Haushalt weiteres Einsparpotenzial. Ebenso wie die intelligenten Stromzähler, die günstige Stromtarife besser ausnutzen und so weitere Kosten einsparen.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden bis zur Mitte des Jahrhunderts rund 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Beeinflusst durch die Endlichkeit der Ressourcen, die Demografie und den Klimawandel ermöglicht das Konzept der  Smart City einen grundlegenden Ansatz zur Erneuerung der Infrastruktur.

Denn grundsätzlich geht es hierbei um die intelligente Steuerung städtischer Systeme, in denen man sich mit Problematiken der Mobilität, mit einer Senkung des Energiebedarfs und der effektiven Nutzung von Ressourcen, wie beispielsweise Trinkwasser, und dem Abwasserkreislauf auseinandersetzen muss.

Hierfür werden smarte Lösungen benötigt, denn global gesehen ist Smart City zudem ein Thema, welches langfristig allen Menschen ein nachhaltiges Leben ermöglichen sollte.