FACTS

Die Vorteile
 
Sowohl für Hauseigentümer als auch für Planer und Nutzer resultiert durch die Anwendung von MINERGIE-ECO ein Mehrwert.
 
Höhere Wertbeständigkeit des Gebäudes durch bessere Nutzungsflexibilität bei späteren Umnutzungen.
 
Geringe Umweltbelastungund Ressourcenschonung über den ganzen Gebäude-Lebenszyklus.
 
Hohe Umsetzungssicherheit durch die Qualitätskontrollen im Zertifizierungsverfahren.

Mehr Informationen im Internet: www.minergie.ch
www.toft.ch
www.hev.ch

Fachleute attestieren dem Passivhaus bedeutende Potenziale. Hier werden Energieverluste konsequent vermieden. Ein Passivhaus hat nicht nur einen äusserst geringen Energiebedarf, sondern zeichnet sich auch durch tiefe Unterhaltskosten aus. Bei der Gebäudekonstruktion wird auf minimale Wärmebrücken geachtet, die Gebäudehülle steht zur Energiebezugsfläche in einem optimalen Verhältnis. Grundsätzlich werden ausschliesslich erneuerbare Energien genutzt. Zusätzlich werden sämtliche Anlagen, die ohnehin für den Betrieb eines Gebäudes nötig sind, konsequent verbessert. Fachspezialisten orten beim Passivhaus zusätzliches Optimierungspotenzial wie energieeffizientere Baumaterialien sowie leistungsfähigere Fotovoltaikanlagen. Mit gutem Grund: Auch wenn Erdöl noch für rund 40 Jahre, Erdgas noch 60 Jahre und Kohle noch gut 100 Jahre zur Verfügung stehen werden, verträgt unser Klima eine derart lange Nutzung solcher Brennstoffe nicht. Bereits heute werden Häuser gebaut, für deren Heizung keine fossilen Brennstoffe mehr nötig sind. Die Umweltbelastung wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Gleichzeitig sichern sich Hausbesitzer bei höherem Komfort Unabhängigkeit von den Preisentwicklungen auf dem Markt.

Kombinierte Nutzung
MINERGIE-A wiederum erleichtert die Kombination verschiedener Lösungsansätze nach dem Baukastenprinzip. Ein MINERGIE-A-Haus weist in der Bilanz der nicht erneuerbaren Energien eine schwarze Null aus, ist also äusserst energieeffizient und umweltfreundlich. Der Aufwand für Raumwärme, Wassererwärmung und Lufterneuerung wird vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt. Das heisst durch Sonnenenergie, Biomasse, Erdwärme und Wärme aus der Aussenluft. Typisch für MINERGIE-A-Häuser ist die Kombination von Anlagen zur Nutzung dieser Energien- etwa Wärmepumpen und Solarzellen oder Sonnenkollektoren in Kombination mit Holzheizungen.

Vorteilhafte Materialien
Beim Errichten von Gebäuden werden grosse Mengen an Baumaterialien benötigt, bei deren Herstellung, Transport und Entsorgung die Umwelt belastet wird. Ebenso kommt es zum Verbrauch von natürlichen Ressourcen sowie von Energie und zur Freisetzung von Schadstoffen. Deshalb stellt der MINERGIE-ECO-Standard zusätzliche Anforderungen an Architekten, Planer und Bauherren. Ziel ist, solche Umweltbelastungen zu verringern. Im Zentrum stehen dabei Vorgaben, ökologisch vorteilhafte Materialien und Konstruktionen zu verwenden.

 

Christian Lanz
redaktion.ch@mediaplanet.com