Johannes Maderspacher absolviert den MSE an der Hochschule Luzern (HSLU). «Nach meinem Innenausbaustudium mit Schwerpunkt Bauphysik habe ich mich entschlossen, den Master in Public Planning, Construction and Building Technology in Luzern zu machen», so Maderspacher. Eine Voraussetzung, um zum MSE-Studiengang zugelassen zu werden, ist ein Bachelor-Abschluss. «Daneben braucht es natürlich die nötige Portion Motivation und Biss, um das Studium erfolgreich durchzuziehen. Denn die Fächer sind teilweise sehr anspruchsvoll und mit grösserem Lernaufwand verbunden.» Ein Vorteil ist dabei, dass der Studiengang sehr anwendungsbezogen ist und auf eine Vertiefung der Kenntnisse in den Bereichen Technik, Informationstechnologie, Energie und Umwelt sowie Bau- und Planungswesen zielt. «Ich absolviere mein Studium in Teilzeit, sodass ich einer 50-Prozent-Tätigkeit an der HSLU nachgehen kann. Einerseits ist die Vereinbarkeit von Beruf und Studium sehr anspruchsvoll. Andererseits ist es eine grosse Chance, bereits während dem Studium praktisch tätig zu sein», so Maderspacher. Gemeinsam mit dem Studienberater bestimmen die Studierenden ihren individuellen Studienplan. Dieser orientiert sich am fachlichen Hintergrund und den beruflichen Zielen der Studierenden. In einer individuellen Studienvereinbarung werden einerseits die grund­sätzlichen Ausbildungsziele, die Ausrichtung der individuellen Masterausbildung und die Module festgelegt, die die Master-Studenten besuchen. Für Absolventen eines Masters of Science in Engineering eröffnen sich neue berufliche Perspektiven wie den Zugang zu einer Fachkarriere in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung eines Unternehmens oder den Einstieg in eine Führungsposition. Auch Johannes Maderspacher sieht seine berufliche Zukunft in leitender Funktion in der Forschung und Entwicklung. Ein Vorteil sind da die starken Kontakte der jeweiligen Kompetenzzentren zu regionalen und nationalen Wirtschaftspartnern.